Historie

1953

Gründung der Maschinengemeinschaft Freckenhorst durch 33 Landwirte.

Leo Huhn wird erster Geschäftsführer. 

Als erste Maschinen wurden zwei Miststreuer und eine Kartoffelpflanzmaschine angeschafft.


1955

Der erste Claas SF – Mähdrescher kommt zum Einsatz.

Wie damals üblich, hat die Maschine einen AbsackstandMähdrescher 1961

1967

Einstieg in die Bodenbearbeitung

Mit einem 65 PS – Schlüter übernimmt die Maschinengemeinschaft auch Pflügen und Saatbeetbereitung für die Landwirte.

1969

Pflanzenschutz

Mit dem Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln im Ackerbau verbessern sich die Erträge und die Erntebedingungen. Die Maschinengemeinschaft erwirbt die erste Spritze und bietet Mitgliedern und Kunden alle üblichen Pflanzenschutzmaßnahmen an. Die Beschaffung und Abrechnung der Mittel erfolgt über die Raiffeisengenossenschaft.

1972

Maisernte

Von der Aussaat bis zur Ernte, gemäß diesem Grundsatz investiert die Gemeinschaft mit Beginn des Maisanbaus in der Region in Maschinen zur Maissaat, rüstet Mähdrescher für den Körnerdrusch aus und beginnt mit einem 1 reihigen Anbauhäcksler mit der überbetrieblichen Silomaisernte.

1973

Silomaisernte

Der erste Selbstfahrende Feldhäcksler mit 3 reihigem Maisgebiss steigert die Schlagkraft in der Silomaisernte.

Abfuhr und Siloverdichtung werden damals noch von den Landwirten organisiert.

1974

Neue Maschinenhalle

Als vorletzte Anlage in NRW stellt die Grastrocknung in Freckenhorst ihren Betrieb ein. Das Gelände wird von der Stadt übernommen. Die Raiffeisengenossenschaft baut im Gewerbegebiet eine neue Warenabteilungshalle, in deren Verlängerung die Maschinengemeinschaft eine neue Halle für Büro, Werkstatt und Maschinen beziehen kann.

1984

Theo Stratmann übernimmt die Geschäftsführung der Maschinengemeinschaft

Flüssigdüngung. Die Maschinengemeinschaft übernimmt auch die AHL – Ausbringung. Alle pflanzenbaulichen Erfordernisse werden somit angeboten. Die Mitarbeiter der Maschinengemeinschaft entwickeln sich zu kompetenten Pflanzenschutz-Fachleuten. 

1987

Gülleausbringung

Die Maschinengemeinschaft investiert in die professionelle Gülleausbringung. Steigende Tierbestände und neue Ausbringungsverordnung erfordern große Schlagkraft und eine bodennahe Ausbringung der Gülle. Auch hier engagieren sich die Freckenhorster frühzeitig, damit die Landwirte den Wert der Gülle pflanzenbaulich gut nutzen können. 

1993

Beiratsvorsitz

Nach 23 Jahren aktiver und  vor allem unternehmerischer Initiative übergibt Jan Dirk Schulze Osthoff den Vorsitz des Beirates an Wilhelm Schulze Stentrup. Die Maschinengemeinschaft ist auf den weiteren Strukturwandel der Landwirtschaft gut ausgerichtet. Über 40 Jahre prägte Schulze Osthoff die Entwicklung der Maschinengemeinschaft.

1994

Zukunftsorintierung

Die Maschinengemeinschaft wird von der GBR in eine GmbH & Co KG umgewandelt. Haftungsfragen, z.B. im Gewässerschutz sowie die zeitgemäße Unternehmensführung im Sinne der Mitglieder und Kunden sind die Hauptgründe.

2002

Die neue Mähdrescher – Klasse

Mit dem Claas Lexion 470 kommt ein Mähdrescher mit Zwangsabscheidesystem zum Einsatz. Der Bedarf an weiterer Leistungssteigerung pro eingesetzter Maschine und eine für die Straßenzulassung geeignete Bereifungsgröße bzw. Maschinenbreite sind bei diesem Mähdrescher praxisgerecht gelöst.

2010

Wechsel

Bernd Strotmann übernimmt die Geschäftsführung von Theo Stratmann.

Der Maschinenpark der Maschinengemeinschaft wird weiterhin den Bedürfnissen der Landwirte angepasst.

2013

Umzug an einen neuen Standort

60 Jahre besteht die Maschinengemeinschaft Freckenhorst in diesem Jahr. Ein Jubiläum, das auch verbunden ist mit einem großen Schritt. Erstmals wird Grund und Boden erworben und eine eigene Halle gebaut!

Nachdem die Geräte der Maschinengemeinschaft an fünf verschiedenen Standorten untergebracht vereinigen sie sich jetzt in der neuen Halle an der Eisenbahnstraße 24.

Auf einer Grundstücksfläche von 13 400 Quadratmetern entsteht eine 106 Meter lange und 30 Meter breite Halle mit einer Firsthöhe von zehn Metern, die zudem noch über sechs Meter Vordach verfügt. Die gesamte überdachte Fläche beträgt so 3800 Quadratmeter.

Mehr als eine Million Euro investiert die Maschinengemeinschaft in den Bau der Halle an der Eisenbahnstraße.

Installiert wird neben einer Photovoltaikanlage auf dem Hallendach auch ein 100 000-Liter-Tank, um auf das Hallendach fallendes Regenwasser aufzufangen. Eingesetzt wird das Wasser dann unter anderem für den Pflanzenschutz.

 


   
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